Wölbitsch/Korosec: Ausstieg Wiens aus Corona-Krisenstab fahrlässig und verantwortungslos

Wiener Corona-Lage spitzt sich zu – Neuerlicher Höchststand an Neuinfektionen in Wien – Hacker betreibt unerträgliches politisches Hick-Hack – Sperrstunde vorverlegen

Wien (OTS) „Trotz einem neuerlichen Höchststand an Neuinfektionen in Wien kündigt die Stadt Wien einen Ausstieg aus dem Corona-Krisenstab an. Das ist angesichts der sich immer mehr zuspitzenden Situation in Wien höchst fahrlässig und verantwortungslos“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec. Neuerlich sei ein alarmierender Spitzenwert von über 600 Neuinfizierten gemeldet worden. Anstatt nachhaltige Maßnahmen zu setzen, schwänzt die Stadt Wien die Sitzung des Krisenstabes, diffamiert das Innenministerium und betreibt lediglich ein unerträgliches politisches Hick-Hack. Der angekündigte Ausstieg aus dem Krisenstab bedeutet eine Absage an das staatliche Krisenmanagement. „Offenbar hat die Stadtregierung den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt“, so Wölbitsch.

„Wir haben schwarz auf weiß, dass sich die Situation stetig verschlechtert. Das ist jedoch für Stadtrat Hacker sichtlich nicht genug Beweis, um endlich Taten folgen zu lassen. Noch immer wird beschwichtigt und die Schuld bei anderen gesucht“, so Korosec weiter, die um die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener fürchtet. „Hier muss endlich mehr passieren, insbesondere bei der Schnelligkeit der Testergebnisse, dem Contact-Tracing sowie der Quarantäneüberwachung.“ Hier lehnt Wien die Hilfe des Innenministeriums – völlig unverständlich – weiterhin ab. Die Stadtregierung sei mit dem Corona-Management alleine komplett überfordert und muss politische Grabenkämpfe endlich beenden.

Wölbitsch sieht einen klaren nächsten, notwendigen Schritt: „Wir müssen in Wien die Zahlen wieder runterbringen. Dafür braucht es eine Vorverlegung der Sperrstunde – Wien muss sich hier ein Beispiel an Berlin nehmen. Obwohl Berlin in etwa doppelt so groß ist wie Wien, gibt es dort nur rund die Hälfte an aktiven Fällen – und dennoch werden dort bereits sinnvolle Gegenmaßnahmen getroffen.“ Das sei auch der einzige Weg, um den Tourismus und das Weihnachtsgeschäft für den Winter zu retten. „Nach wie vor steht Wien auf der roten Liste vieler Länder. Nur wenn die Zahlen sinken, kommen wir von diesen Listen runter. Das muss unser Ziel sein“, so Korosec und abschließend: „Es gibt nur einen gemeinsamen Kampf und der muss sich gegen das Virus richten. Statt andere anzupatzen, müssen endlich gemeinsam und rasch die notwendigen Maßnahmen gesetzt werden.“

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