Wiener Gastlichkeit: „Diesmal darf Wien nicht anders sein“

Petition für Aufsperren der Hotels und Gastronomie am 19. Mai gestartet – 500 Unterschriften binnen weniger Tage

Wien (OTS) Am Freitag startete die von der Fachgruppen Hotellerie, Gastronomie und Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer Wien initiierte Petition „Diesmal darf Wien nicht anders sein“ – und erreichte am ersten Wochenende bereits mehr als 500 Unterschriften. Sie alle treten dafür ein, dass auch in Wien – so wie im übrigen Österreich – am 19. Mai die Hotellerie und Gastronomie geöffnet werden darf, sowohl im Außen- wie auch im Innenbereich.

„Gerade für die Wiener Hotellerie, die ja seit mehr als einem Jahr am Boden liegt, ist eine baldige Öffnung überlebenswichtig. Wir können nicht mehr länger warten, gerade wenn die direkten Wettbewerber aufsperren können“, bringt es Wiens Hotellerie-Obmann Dominic Schmid auf den Punkt: „Die Gäste wollen buchen. Aber wenn Wiener Hotels noch geschlossen sind und anderswo geöffnet wird, werden sie nicht in Wien reservieren. Je länger wir warten, desto weiter fallen wir zurück“, erklärt er, warum die Branche das dringend erwartete „Go“ benötigt.

Für Gastronomie-Obmann Peter Dobcak ist es besonders wichtig, dass sowohl Innen- als auch Außenbereiche öffnen dürfen: „Wenn wir nur draußen aufsperren dürfen, wird das nicht funktionieren. Zum einen verfügt die Hälfte der Gastronomiebetriebe über keine Außenbereiche, bei vielen anderen sind die Außenbereiche zu klein, um alleine rentabel zu sein. Somit wird der Großteil der Gastronomie nicht aufsperren und die Wienerinnen und Wiener werden ins Umland ausweichen“.

Kaffeehaus-Obmann Wolfgang Binder sieht die Petition als wichtigen Schritt, gemeinsam mit den betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern für die Gleichstellung mit den übrigen Bundesländern einzustehen: „Wir haben alle unsere Mitglieder eingeladen, die Petition zu unterschreiben und der Zuspruch ist enorm. Wenn wir hier in Wien schlechter gestellt würden als in den übrigen Bundesländern, wäre das katastrophal für unsere Branchen.“

Dass die drei Gastlichkeits-Vertreter richtig liegen, beweist auch das erste Zwischenergebnis. So gab es bereits am ersten Wochenende mehr als 500 Unterzeichner, darunter auch viele Zugpferde des Wiener Tourismus wie etwa die Sacher-Betriebe, das Park Hyatt Wien, die Intercontinental Hotels, die Schick Hotelgruppe und viele mehr. Sie alle sagen: „Beim Aufsperren darf Wien diesmal nicht anders sein.“

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