Taten statt Worte beim Tourismusgipfel: Branche erwartet Lösungen statt 100. Problemaufriss | ÖHV

Der hochrangig besetzte Tourismusgipfel weckt hohe Erwartungen.

Wien (OTS) Hoch ist die Erwartungshaltung im Tourismus zum Branchengipfel mit den Ministerinnen Köstinger (Tourismus), Schramböck (Wirtschaft) und Aschbacher (Arbeit) sowie WKÖ-Präsident Mahrer: „Nachdem die Probleme seit Jahren bekannt sind, erwarten wir konkrete Lösungen mit Budget und Zeitplan“, freut sich Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, auf Taten statt Worte. Laut IHS braucht die Hotellerie 60.000 Mitarbeiter mehr bis 2023. Laut WIFO steigen die Löhne um 4% pro Jahr, die Lohnnebenkosten um 5,6%. Die wichtigsten Hebel:

Hebel Entbürokratisierung: bei der Lohnverrechnung, bei der Ausgabe von e-Cards für Saisonmitarbeiter usw.: Praxis-Check von Behördenprozesse mit Unternehmern vorab!

Hebel Entlastung: sofortige Prüfung aller Lohnbestandteile auf Verhältnismäßigkeit

Hebel Kinderbetreuung: Die Kinderbetreuungszeiten gehen am Bedarf vorbei: 1/3 aller Berufstätigen in Österreich arbeitet abends oder am Wochenende.

Hebel Mitarbeiterunterkünfte: ein Impulsprogramm für Mitarbeiterunterkünfte: Unternehmen belohnen, die Mitarbeitern attraktive Rahmenbedingungen bieten, statt sie steuerlich zu bestrafen!

Hebel Lehre: Keine Lehrberechtigung für schwarze Schafe! Feststellungsbescheide befristen!

Hebel Arbeitslose: Gute Arbeitgeber ins Rampenlicht, erfolgreiche Projekte wie die überregionale Vermittlung verstärkt – ohne Unterstellungen an Arbeitslose oder mitarbeitersuchende Betriebe!

Hebel Asylberechtigte: „30.000 Asylberechtigte sind arbeitslos. Nicht alle sind prädestiniert für den Tourismus, aber mir kann keiner erzählen, dass wir das Potenzial ausschöpfen“, so Reitterer.

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial unter www.oehv.at/presse

Rückfragen & Kontakt:

Martin Stanits
Leiter Public Affairs | Unternehmenssprecher
T: +43 1 533 09 52 20
martin.stanits@oehv.at
www.oehv.at


Quelle