NEOS fordern sofortige Klarheit und Rechtssicherheit für Künstler_innen

Schellhorn: „Dass die Regierung auf die Idee kommen kann, Kunstschaffende wären nicht direkt von der Krise betroffen, ist an Zynismus und Ignoranz nicht zu überbieten.“

Wien (OTS) „Die Regierung ist offenbar der Meinung, dass freischaffende Künstlerinnen und Künstler nicht direkt von der Krise und den derzeitigen Schließungen betroffen sind“, schlägt NEOS-Kultursprecher Sepp Schellhorn Alarm.

Grund dafür ist eine Änderung der FAQs auf der Homepage der COFAG, wonach freischaffende Künstlerinnen und Künstler „nur dann einen Lockdown-Umsatzersatz beantragen können, wenn sie selbst Veranstalter sind“ oder „z.B. ein Theater betreiben“.

„Was ist mit den Schauspielerinnen und Schauspielern, die in diesen Theatern nicht auftreten können? Oder den Musikerinnen und Musikern?“, fragt Schellhorn. „Dass man auf die Idee kommen kann, diese wären nicht direkt betroffen, ist an Zynismus und Ignoranz nicht mehr zu überbieten. Kunstschaffende sind neben dem Tourismus und dem Gastgewerbe jene, die am stärksten von der Krise betroffen sind! Ich verlange, dass die Regierung sofort klarstellt, dass Künstlerinnen und Künstler natürlich von der Richtlinie umfasst sind und Umsatzersatz bekommen. Wenn es schon null Planbarkeit darüber gibt, wann und wie es im Kulturbereich weitergeht, müssen die Kunstschaffenden zumindest Rechtssicherheit haben.“

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