Minister Faßmann wartet lieber auf EU-Gelder, statt selbst ins Handeln zu kommen

SPÖ-Hammerschmid zur Ablehnung der Oppositionsanträge im Bildungsbereich

Wien (OTS/SK) In der heutigen Nationalratsdebatte wurden acht Anträge der Oppositionsparteien zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die besonders unter der Corona-Krise und dem Distance Learning gelitten haben, abgelehnt. Darin wurde Minister Faßmann aufgefordert, endlich Maßnahmen zu setzen, um die negativen Auswirkungen der Schulschließungen auszugleichen. Für die SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid ist es höchste Zeit, dass etwas getan wird: „Obwohl wir fast täglich Studien bekommen, die klar belegen, wie hoch die Bildungsdefizite unser Kinder durch Corona werden, lehnen die Regierungsparteien all unsere Anträge hierzu ab.“ Der Grund, warum nichts getan wird: Weil das Bildungsministerium sich für Budgetmittel aus dem EU-REACT Fonds bewerben möchte. ****

„Aber: Seit wann lassen sich unsere MinisterInnen davon abhalten, Maßnahmen zu setzen und rasch Budget bereitzustellen, nur weil es auch Mittel aus der EU geben könnte? Warum müssen die Eltern, die Schulen und die Kinder warten? “, fragt sich Hammerschmid. In anderen Bereichen wie zum Beispiel der Landwirtschaft, dem Tourismus oder der Forschung gibt es sowohl EU-Mittel als auch nationale Krisengelder. „Sind unsere Kinder weniger wichtig als unsere Landwirtschaft?“, fragt Hammerschmid in Richtung Regierungsbank. Zudem ist noch immer unklar, wann die EU Mittel kommen sollen, wo sie eingesetzt werden sollen und wie viel überhaupt für den Bildungsbereich zur Verfügung steht. Die SPÖ-Abgeordnete wiederholt ihre Forderung: „Wenn wir die Herausforderungen im Schulsystem bewältigen wollen, führt kein Weg an umfassenden Maßnahmen hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit vorbei. Und das nicht erst Ende 2021, sondern so schnell wie möglich.“ (Schluss) ar/sc

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