Köstinger zu Gastronomie und Tourismus: „Lage wird in zwei Wochen erneut evaluiert“

„Derzeit zu früh für weitere Öffnungsschritte – Ehestmögliche Öffnung, sobald Infektionszahlen es zulassen

Wien (OTS) „Die Situation ist durch die Corona-Mutationen immer noch sehr angespannt. Weitere Öffnungsschritte wären in der derzeitigen Situation unverantwortlich. Wir können nicht riskieren, dass die Infektionszahlen wieder rasant ansteigen“, betont Tourismusministerin Elisabeth Köstinger nach der heutigen Beratung der Bundesregierung mit Experten, Landeshauptleuten und Oppositionsparteien. Gemeinsam wurde das aktuelle Infektionsgeschehen und die weitere Vorgangsweise evaluiert, mit dem Ergebnis, dass es vorerst keine erneuten Verschärfungen, aber auch keine weiteren Öffnungsschritte geben wird. In zwei Wochen wird die Lage erneut evaluiert. „Unser gemeinsames Ziel ist, dass die Tourismus-Branche möglichst bald wieder aufsperren kann. Daran hängen tausende Existenzen und Arbeitsplätze“, so Köstinger.

„Für Gastronomie und Tourismus ist das eine bittere Nachricht. Die Branche muss seit mehreren Monaten geschlossen halten und leidet enorm unter dieser Situation. Die epidemiologische Entwicklung lässt uns hier aber keinen Spielraum. Niemand von uns will wieder in einen ‚harten‘ Lockdown, wo alles geschlossen werden muss. Daher brauchen wir bestmögliche Balance zwischen dem ‚Notwendigen‘ und dem ‚Machbaren‘“, verstärkt Köstinger. Umso wichtiger sei es, die Betriebe weiter zu unterstützen. „Wir haben eine Vielfalt an Maßnahmen, von der Kurzarbeit, über den Fixkostenzuschuss bis hin zu Steuererleichterungen, Staatshaftungen oder Überbrückungskrediten. Erst vor wenigen Tagen haben wir zudem die Hilfsmöglichkeiten für bislang nicht anspruchsberechtige Zimmervermieter geschaffen und die Regelungen bei Wiedereinstellungszusagen ausgedehnt. Wir tun alles, um gemeinsam durch diese schwierige Zeit zu kommen, damit Gastronomie und Tourismus für den Frühling und die Sommersaison eine Perspektive haben.“ Informationen zu laufenden Entwicklungen und zu Unterstützungsmaßnahmen stehen unter www.sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

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