Köstinger/Brunner: Jede Kilowattstunde erneuerbarer Strom zählt

Ausbau der Photovoltaik ist wesentlich für 100 Prozent sauberen Strom bis 2030 – Wirtschaft spielt dabei eine tragende Rolle

Wien (OTS) “Ziele alleine sind zu wenig, es braucht auch Taten. Hier in Schönkirchen entsteht auf der Fläche von 13 Hektar eine der größten Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Österreich”, so Bundesministerin Elisabeth Köstinger. Die gemeinsame Anlage von OMV und Verbund wird im Endausbau künftig rund 14,25 Gigawattstunden Strom liefern. Das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von 4.400 Haushalten und spart jährlich umgerechnet rund 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Für die Kritik von Greenpeace im Rahmen des heutigen Spatenstichs kann Köstinger wenig Verständnis aufbringen: “Man kann nicht für mehr Klimaschutz sein und auf der anderen Seite gegen ein Projekt zur Erzeugung von erneuerbaren Energien auftreten, nur weil einem die Betätigungsfelder eines Unternehmens nicht passen. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, wenn wir die Energiewende schaffen wollen und dafür braucht es genau solche Initiativen von Unternehmen”, stellt die für Bergbau zuständige Ministerin Köstinger klar. Die Anlage wird auf der Freifläche über einer stillgelegten Stollenanlage errichtet.

Magnus Brunner, Staatssekretär im Umweltministerium, unterstreicht: “Uns muss schon klar sein, dass wir für die nachhaltige Energiewende jede verfügbare Kilowattstunde an erneuerbarem Strom brauchen werden. Photovoltaik spielt dabei eine wesentliche Rolle, im Regierungsprogramm ist als ambitioniertes Ziel ein Ausbau von 11 TWh festgelegt worden. Wir werden unsere Klimaziele nur dann erreichen, wenn auch verstärkt die Wirtschaft in erneuerbare Energieträger investiert und wir den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft gemeinsam gehen. Solche Projekte bringen uns einen Schritt näher an das Ziel von 100 Prozent erneuerbaren Strom bis 2030.”

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