Heide: Europas Tourismus muss krisenfest und nachhaltig sein

Kulturausschuss stimmte über EU-Strategie ab

Wien (OTS/SK) “Während letztes Jahr Orte wie Barcelona oder Venedig den Zulauf von Besucherinnen und Besuchern kaum mehr stemmen konnten, bleiben heuer aufgrund der Coronakrise viele Hotelzimmer, Restaurants und Sehenswürdigkeiten leer. Kaum eine andere Branche wurde von der Pandemie so hart getroffen wie der Tourismus. Das zeigt sich vor allem im Städtetourismus in Salzburg oder Wien. Damit die aktuelle Krise auch eine Chance für einen nachhaltigen Tourismus in Europa werden kann, braucht es rasch finanzielle Unterstützung aus dem Wiederaufbauprogramm”, betont SPÖ-Europaabgeordneter Hannes Heide, der aus dem Salzkammergut stammt, anlässlich der gestrigen Abstimmung im Ausschuss über die neue EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus. ****

Ein Fokus müsse auch auf der Erhaltung des kulturellen Erbes liegen, so Heide. “Kulturerbstätten sind zweifellos ein wichtiger Touristenmagnet, aber nur ein Minimum der Einnahmen fließt zurück in ihren Erhalt. Damit in Zukunft nicht weiterhin Sehenswürdigkeiten und Orte überlaufen werden, müssen genauso unbekanntere Regionen unterstützt und touristisch erschlossen werden. Dafür braucht es alternative und vor allem verlässliche Finanzierungskonzepte etwa durch den Regionalentwicklungsfonds oder den Fonds für einen gerechten Übergang. Es gibt in Europa so viel an Kultur zu entdecken, deshalb gilt es den kulturellen Tourismus zu fördern und so den Reisenden die europäische Vielfalt ein Stück weit näher zu bringen.” (Schluss) ls

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