Hanke: „Städte benötigen Plattform-Daten für Vollziehung, keine Alibi-Statistik“ | PID Presse

Statistik-Vereinbarung der EU-Kommission mit Airbnb, Booking, Expedia und Tripadvisor über aggregierte Daten „ohne jede vorgängige Abstimmung mit Städten und Regionen“ erfolgt

Wien (OTS) „Die gestern von der EU-Kommission kommunizierte Vereinbarung mit 4 Plattformen ist für Wien kein richtungsweisender Schritt. Die Übermittlung von Sammeldaten bringt uns im Vollzug von Vorschriften keinen Schritt weiter. Wir brauchen keine Alibi-Statistik, sondern als Stadt konkrete Einzeldatensätze, also etwa Bezeichnung, Namen und Kontaktdaten von Unterkunftgebern sowie die Adressen von Unterkünften. Genau so wie es etwa im Wiener Tourismusförderungsgesetz der Wiener Landtag definiert hat“, so Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, in dessen Ressort auch die Statistik Wien angesiedelt ist. Insgesamt 12 touristische Plattformen liefern ohne Probleme diese Daten auf Basis der aktuellen Gesetzeslage in Wien.

„Wien unterstützt neue Geschäftsmodelle und innovative digitale Lösungen, wo immer es geht. In einer digital basierten Wirtschaftswelt können aber Gesetze von Behörden nur mit digital übermittelten Daten vernünftig vollzogen werden. Diese Forderung hat kürzlich auch der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) in Brüssel einstimmig unterstützt“, so Hanke. Enttäuscht zeigt sich Hanke darüber, dass die EU-Kommission „ohne jede vorgängige Abstimmung mit Städten und Regionen“ gehandelt habe. „Wir sind die Praktiker und wissen, wie ordentliche Vollziehung im Sinne unserer BürgerInnen und Unternehmen professionell aussieht. Digitale Vollzugsmodelle auf Basis valider Daten sparen unnötige Bürokratie und sichern die Gleichbehandlung aller Teilnehmenden am wirtschaftlichen Austausch“, so Hanke.

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