Hammerschmid: Wo bleibt die Test-Strategie für Schulen?

Zwei Monate nach Schulbeginn ist höchste Zeit

Wien (OTS/SK) Die heutige Pressekonferenz von Bildungsminister Faßmann und Gesundheitsminister Anschober bringt wenig Neues. Der größte Erkenntnisgewinn ist, dass nun der Standort der Schule für die Quarantäne-Regeln gilt und PädagogInnen Grippeimpfungen erhalten. „Mit den steigenden Infektionsfällen und der steigenden Unsicherheit muss allen klar sein: Es braucht dringend eine Teststrategie für Schulen. Nicht nur bei Infektionsfällen, sondern präventiv.“ Die SPÖ-Bildungssprecherin wiederholt ihre Forderung aus August: „Wir sehen in den Analysen der AGES, dass meist PädagogInnen das Infektionsgeschehen an Schulen auslösen, daher müssen wir dringend PädagogInnen in den Schulen und elementarpädagogischen Einrichtungen in das Screening Programm aufnehmen – das heißt flächendeckend und engmaschig testen. Die Grippeimpfung ist ein erster Schritt, reicht aber nicht.“ ****

Warum es ein neues Pilotprojekt für die Mobile Teams benötigt, nachdem diese bereits seit Wochen in Wien arbeiten, erschließt sich Hammerschmid nicht. „Die mobilen Teams müssen so schnell wie möglich flächendeckend umgesetzt werden, um schnell agieren zu können. Dass hier wieder nur ein Pilotprojekt für wenige ausgewählte Bezirke angekündigt wird, verstehe ich nicht.“ Die Frage ist noch immer: „Was hat Minister Faßmann im Sommer gedacht und gemacht? Dass im Herbst die Pandemie vorbei sein wird oder die Schulen von Infektionen ausgenommen sind?“ Die SPÖ-Abgeordnete erinnert daran, dass sie bereits seit dem Sommer auf ein einheitliches Vorgehen und eine Teststrategie drängt. „Als Vergleich: Im Tourismus sind 350.000 Corona-Tests seit Juli durchgeführt worden. Finanziert über das Tourismusministerium mit 150 Millionen Euro. Und an den Schulen und Kindergärten? Hier gibt es keine regelmäßigen Testungen für die PädagogInnen, wie seit Monaten von uns gefordert wird.“ (Schluss) up/mp

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