Freiheitliche Wirtschaft (FW): Restart der Wirtschaft ohne Ungleichbehandlung von Unternehmern!

FW-Krenn: Wenn schon filmreife Pressekonferenzen, dann nur mehr mit Vorstellung von effektiven Konjunkturmaßnahmen!

Wien (OTS) „Der heute beginnende Restart der österreichischen Wirtschaft ist nur teilweise ein Tag der Freude, denn zu viele Unternehmer werden ungleich behandelt und benachteiligt. Mit der Einteilung, wer, wann und vor allem wie hochfahren darf, liegt eindeutig dieser Umstand vor. Alle Unternehmer sollen nach eigenem Ermessensspielraum unter strikter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen und in Absprache mit ihren Mitarbeitern hochfahren dürfen“, fordert erneut der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) und WKÖ-Vizepräsident, Matthias Krenn.

Krenn weiter: „Es ist positiv zu bewerten, dass die Regierung unseren Aufforderungen nun Folge leistet und die Wirtschaft wieder aus eigener Kraft durchstarten lässt. Unverständlich bzw. unlogisch ist aber die Ungleichbehandlung der Unternehmer. Es mag zwar gut klingen, wenn man Betriebe unter 400m² einen 14tägigen Startvorteil gegenüber größere Handelsbetrieben gibt. Nur vergisst man dabei auf die kleinen, eigenständigen und nicht zu Konzernen gehörenden KMU, die sich lediglich in größere Einheiten oder verkehrsgünstige Standortkonzentrationen (Einkaufszentren) eingemietet haben. Beim Kfz-Handel sieht es fast so aus, als wenn die Regierung schon im Vorfeld davon ausgeht, dass der Ankauf von Fahrzeugen ganz unten auf den Einkaufslisten der Konsumenten steht. Wenig durchdacht ist auch der Umstand, dass man ab 2. Mai einen Friseur besuchen darf, aber keine kosmetischen Behandlungen am Gesicht, Körper, Händen und Füssen durchführen lassen darf. Hier allein mit dem gesundheitlichen Aspekt zu argumentieren, hinkt zu sehr, denn beim Arbeiten am Kopf und Haaren ist man wesentlich näher an den Ansteckungsherden Mund und Nase ist als bei Händen und Füssen.“

„Unternehmer haben auch wenig davon, wenn lediglich über Möglichkeiten oder Evaluierungen gesprochen wird. Die Gastronomie, der Tourismus und alle noch nicht hochgefahrenen Bereiche (z.B. Fitnessbranche) brauchen rasch einen konkreten Zeitplan und keine weiteren Verzögerungen. Der grundsätzliche Tenor muss sein, möglichst viele Insolvenzen und den dauerhaften Verlust von Arbeitsplätzen zu verhindern. Die Wirtschaft und der Staatshaushalt brauchen ein nachhaltiges Konjunkturpaket und keine inszenierten, oscarreifen Pressekonferenzen, denn allein mit Ankündigungen, Hilfspaketen, guten Absichten und Durchhalteparolen werden die Unternehmer den Neustart nicht schaffen“, so Krenn abschließend.

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