FPÖ-Teufel: 50 Meter Abstandsregel bei Schihütten ist Schwachsinn

Speisen und Getränke können nicht stehend freihändig auf der Piste konsumiert werden

St. Pölten (OTS) Als „völlig realitätsfremd und undurchführbar“, bezeichnete der freiheitliche Tourismussprecher Ing. Mag. Reinhard Teufel aus Niederösterreich, den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf, betreffend Abstandsregeln im Wintertourismus.

So stehe etwa im § 7 Abs 7, dass Speisen und Getränke nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden dürfen, von denen sie abgeholt wurden. „Das ist Schwachsinn pur“, zeigte sich Teufel verblüfft über eine derartige Portion Realitätsverweigerung. „Offenbar ist den Verfassern dieses Gesetzestextes nicht bewusst, dass Schisport im alpinen Gelände stattfindet. Üblicherweise sogar auf Bergen“, sieht sich Teufel, aufgrund der absurden Regeln veranlasst, diesen Umstand klar zu stellen. Das bedeute, dass selten ebene Flächen vorhanden seien, sondern ganz im Gegenteil, mit Hangneigungen zu rechnen sei.

„Wenn man im alpinen Gelände nun genötigt wird, 50 Meter Abstand von der Skihütte zu halten, findet man sich in den häufigsten Fällen wohl mitten auf der Skipiste, oder im unwegbaren und ungesicherten Gelände wieder“, zeigte Teufel die Schwächen dieser Corona-Regel auf. Die Einnahme von Getränken und Speisen werde so geradezu verunmöglicht. Es sei denn man ist akrobatisch begabt und schafft es im Steilhang mit einer Hand den Teller mit dem Germknödel zu balancieren, während man mit der anderen Hand einen Schluck Schiwasser nimmt.

Gerade für Familien mit Kindern oder Kinderschikurse bedeute diese völlig lebensfremde Bestimmung schwer lösbare Probleme, wenn nicht eine zusätzliche Gefährdung. „Es ist daher dringend notwendig, eine Änderung des § 7 Abs. 7 der 2. COVID-19-Schutzmaßnahmen-Verordnung vorzunehmen, mit der diese unsinnige Abstandsregel von 50 Metern aufgehoben wird“, forderte Teufel.

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