Coronavirus – SWV Wien fordert Rettungsschirm für betroffene EPU & KMU

Petition für Soforthilfe gestartet / Runder Tisch und Ausfallshaftung gefordert

Wien (OTS/SWV Wien) Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien (SWV Wien) fordert angesichts der Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus einen Rettungsschirm als Ausfallshaftung für entgangene Umsätze für alle betroffenen Ein-Personen-Unternehmen und Klein- und Mittelbetriebe. „Die betroffenen Unternehmen müssen jetzt rasch unbürokratische Hilfe erhalten“, fordert Fritz Strobl, Präsident des SWV Wien, und ergänzt: „Die vorhandenen Budgetüberschüsse sollen dazu verwendet werden, die betroffenen Branchen zu retten. Am Geld darf es nicht scheitern.“

„Ohne echte finanzielle Unterstützung hagelt es Konkurse“, bekräftigt der Vizepräsident und Kreativsprecher des SWV Wien, Marcus Arige, und fordert: „Nach dem Rettungsschirm für Banken braucht es jetzt einen Rettungsschirm für alle Kleinstunternehmen, die von den Maßnahmen zum Coronavirus betroffen sind.“ Erste Wortmeldungen von Regierungsvertretern lassen vermuten, dass wieder einmal auf die großen Unternehmen Bedacht genommen wird und für Ein-Personen- Unternehmen und Klein- und Mittelbetriebe die bürokratischen Hürden groß sein werden. Arige: „Wenige Banken bekamen Milliarden, da darf man sich erwarten, dass Zehntausende Ein-Personen-Unternehmen und Klein- und Mittelbetriebe auch eine echte finanzielle Hilfe bekommen.“

Arige verweist darauf, dass in den betroffenen Branchen (Tourismus, Gastronomie, Handel, Event- und Kulturbereich) viele SubunternehmerInnen von den Einschränkungen betroffen sind. „Im Gegensatz zu großen Unternehmen haben Kleinstbetriebe keinen Spielraum. Ihre Existenz steht auf dem Spiel. Für sie muss jetzt ein Rettungsschirm gespannt werden.“

Arige fordert dazu einen Runden Tisch der Bundesregierung, der die Möglichkeit von finanziellen Unterstützungsleistungen wie Überbrückungskredite und Garantien klärt. „Niemand kann genau sagen, wie lange die Maßnahmen andauern werden. Daher ist die Unsicherheit in den betroffenen Branchen groß. Die Unternehmen brauchen nun Klarheit darüber, ob sie für entgangene Umsätze entschädigt werden“, betont der Vizepräsident. Damit Ein-Personen-Unternehmen und Klein- und Mittelbetriebe nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben, fordert er eine Ausfallshaftung für entgangene Umsätze und die Einführung eines Härtefonds als Soforthilfe.

Petition gestartet

Zum heutigen Sozialpartnergipfel stellt der Vizepräsident des SWV Wien die Frage, wer die KünstlerInnen, die Freischaffenden und Neuen Selbstständigen beim Gipfel vertritt. „Wir fordern für alle Selbstständigen, ob Kammermitglied oder nicht, eine echte Lösung. Es geht um Zehntausende Existenzen, die auf dem Spiel stehen. Wir werden genau darauf schauen, dass die betroffenen Ein-Personen-Unternehmen und Klein- und Mittelbetriebe im Fokus von Finanzhilfen stehen und nicht wieder Industrie und Banken“, sagt Marcus Arige. Um die Bundesregierung zum raschen Handeln aufzufordern, startete der SWV Wien die Petition „Rettungsschirm für alle EPU und KMU!“.

Die Petition kann unterstützt werden unter: https://mailchi.mp/swv/epu-kmu-rettungsschirm

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