Coronavirus – FPÖ-Darmann fordert sofortiges Ende des „Asylwerber-Tourismus“ in Österreich

Darmann fordert 14-tägige Quarantäne für die Bewohner des Erstaufnahmezentrums Ossiach – Bundeskanzler Kurz muss offene Fragen beantworten

Klagenfurt (OTS) Im Zusammenhang mit dem Transport von über 40 neuen Asylwerbern ins Erstaufnahmezentrum Ossiach durch die Bundesregierung bzw. das ÖVP-Innenministerium fordert heute der Kärntner FPÖ-Chef und stv. FPÖ-Bundesparteiobmann Mag. Gernot Darmann ein sofortiges Ende des „Asylwerber-Tourismus“ in Österreich. „Der mehr denn je gefährliche Asylwerber-Tourismus durch Österreich muss sofort gestoppt werden. Was muss in den Köpfen der Verantwortlichen vorgehen, um in dieser Phase busweise Asylanten quer durch Österreich zu chauffieren und über die Köpfe der betroffenen Bevölkerung vor Ort hinweg Asylquartiere neu zu beschicken und so zusätzliche Problemstellungen für unsere Mitbürger zu schaffen?“, fragt Darmann.

Der FPÖ-Chef fordert zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung eine 14-tägige polizeilich kontrollierte Quarantäne für die Bewohner des Erstaufnahmezentrums Ossiach. „Da aufgrund der fehlenden offiziellen Informationen seitens des Innenministeriums auch im Raum steht, dass ein Zwischenstopp im Asyl-Erstaufnahmezentrum Traiskirchen gemacht wurde, welches gestern wegen zwei Coronavirus-Fällen unter Quarantäne gestellt wurde, muss es auch eine Quarantäne für die Bewohner des Erstaufnahmezentrums Ossiach geben. Denn es darf keine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung vor Ort geben!“, betont Darmann.

„Nachdem Innenminister Nehammer zu dem Fall bisher offiziell schweigt, fordere ich Bundeskanzler Kurz auf, folgende Fragen zu beantworten: Woher kommen die neuen Asylwerber in Ossiach? Wo und wie lange waren sie bisher untergebracht? Kann ausgeschlossen werden, dass es unter ihnen eine Coronavirus-Infektion gibt? Warum wurden die eigenen Coronavirus-Schutzregeln der Bundesregierung missachtet?“, so Darmann, der daran erinnert, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung derzeit gegen null geht, nachdem das Innenministerium derart über Gemeinden und Gemeindebürger drüberfährt und ohne Informationen mitten in der ärgsten Coronakrise Asylwerber mit Bussen durch Österreich chauffiert. „Daher verstehe ich die Sorge des Ossiacher Bürgermeisters und unterstütze seine Forderung nach einer schriftlichen Bestätigung und damit Garantieerklärung für jede Einzelperson aus diesem Bus, dass zu 100 % keine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.“

Darmann verweist auch auf den Fall von zwei jungen Kärntnern, welche nach einem PKW-Unfall nach dem Coronavirus-Maßnahmengesetz angezeigt wurden, weil sie zu zweit im Auto waren. „Die Polizisten in Österreich müssen einem leidtun, wenn sie wie gestern Nacht in Villach die Bevölkerung nach den Coronavirus-Schutzregeln abstrafen müssen und zugleich ihr oberster Chef Innenminister Nehammer mit Asylwerbern vollgestopfte Reisebusse ungestraft durch Österreich schickt! Das ist ein verantwortungsloses Spiel mit dem Feuer bzw. mit der Gesundheit unserer Bürger“, so Darmann abschließend.

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