ARBÖ-Umfrage: Corona trübt Reiselust – 80 Prozent bleiben in den Herbstferien zu Hause

Die immer höher werdenden Infektionszahlen senken die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher, wie eine Umfrage des ARBÖ zeigt.

Wien (OTS) Vom 27. Oktober bis 2. November finden heuer erstmals Herbstferien in Österreich statt. Der Termin scheint für einen entspannenden Wellnessurlaub oder einen Städtetrip perfekt, wäre da nicht die Coronapandemie. Laut einer Blitzumfrage des ARBÖ planen nur 20 Prozent der Befragten in den kommenden Ferien wegzufahren.

Von jenen, die verreisen, verbringt die Mehrheit (70,8 Prozent) den Herbsturlaub in Österreich, was aufgrund der Coronamaßnahmen bezüglich PCR-Test, Quarantäneregelungen im Ausland und den langen Wartezeiten an den Grenzen nur allzu verständlich ist. Das bevorzugte Reisemittel ist das Auto – drei Viertel geben bei der Umfrage an, mit dem Auto wegzufahren. Auch hier kann die Coronakrise als Grund dafür angeführt werden – im eigenen Auto ist das Sicherheitsempfinden gerade jetzt höher, als beispielsweise im Flugzeug oder im Zug. Die zwei häufigsten Gründe, warum die Menschen in den Herbstferien nicht verreisen, ist einerseits die Unsicherheit wegen der Covid-19-Situation und andererseits fehlt generell das Interesse an einem Herbsturlaub.

„Ein Urlaub im Ausland wird von den wenigen Reisewilligen derzeit so gut wie überhaupt nicht in Betracht gezogen. Die Anfragen für ein Reiseroutenpaket für Reisen ins Ausland im Rahmen des ARBÖ-Reiseservice sind im September und Oktober auf rund 25 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gefallen“, wissen die Experten des ARBÖ-Informationsdienstes. Derzeit empfiehlt der ARBÖ vor Reiseantritt – egal ob In- oder Ausland ­­– auf alle Fälle: Die tagesaktuellen Reiseinformationen für das jeweilige Land oder die Region beim ARBÖ-Informationsdienst oder auf den Websites der zuständigen Ministerien einholen.

So wie die Umfrage des ARBÖ zeigt, fühlen sich 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher bei den Themen Urlaub und Reisen verunsichert und bleiben deshalb lieber zu Hause. Leider ist auch keine Besserung in Sicht, was die bevorstehende Wintersaison sowie den Skitourismus betrifft: Nur 22 Prozent planen einen Winterurlaub.

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